Mit 70 Jahren noch zur Segel- WM

Mit 70 Jahren noch zur Segel- WM

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WM-tauglich: Walter Prager ist seit Jahrzehnten passionierter Segler

Mit 70 Jahren noch zur Segel-WM

Walter Prager verrät in Seminaren nicht nur Rezepte für ein gesundes und sinnerfülltes Älterwerden, sondern lebt sie auch – sehr sportlich.

Vielen in der Region wird Walter Prager noch als Direktor der Tourismusschulen Bad Gleichenberg in Erinnerung sein, von denen er sich 1996 nach nur fünf Jahren jedoch verabschiedete. Um dann als Erwachsenenbildner und Unternehmensberater tätig zu sein. Zwei Berufe von vielen, die der 1945 in St. Veit an der Glan Geborene erlernt und ausgeübt hat: „Ich war unter anderem Koch, Butler des amerikanischen Botschafters in Deutschland, hatte mit meiner leider 1999 verstorbenen Frau Elisabeth ein Restaurant in Klagenfurt, habe die Abendmatura gemacht, Jus und Pädagogik studiert und an Tourismusschulen gearbeitet“, erzählt Prager, den sein Weg als Berater nach China, Dubai, Sri Lanka, die USA oder Pakistan führte.
Im Lauf der Jahre spezialisierte sich der Vater zweier Kinder und mehrfache Großvater – Sohn Walter ist übrigens als Arzt am LKH Feldbach tätig – der heute mit seiner zweiten Gattin Christine in Klöch lebt, auf den menschlichen Alterungsprozess. Er gründete das privatwissenschaftliche Institut „posso“ (steht für positive Selbstentwicklung oder lateinisch „ich kann“), wurde Vorstandsmitglied beim Grazer Verein „Gefas“ (Gesellschaft für aktives Altern und Solidarität der Generationen) und vermittelt in Vorträgen und Seminaren gemeinsam mit „Styria Vitalis“ die Kunst des erfüllten Älterwerdens.

Rezept fürs Jungbleiben

„Mir geht es um das Jungbleiben beim Altwerden. Wesentlich dafür sind Partnerschaft und soziale Beziehungen, täglicher Sport und Bewegung, gesunde Ernährung und mentale Gesundheit durch Kultur und Kreativität“, so Pragers Rezept, das bereits im Alter von 40 Jahren ansetzt.
Ein Rezept, das er nicht nur predigt, sondern selbst auch lebt. So nimmt der dann bald 71-Jährige, seit seiner Jugend passionierter Segler, im Mai an der Finn Masters-Weltmeisterschaft – mit bis dato 350 gemeldeten Booten größte aller Finn-Regatten seit 1952 – am Gardasee teil. „Ich werde der einzige Österreicher unter 26 Teilnehmern in der Gruppe Legend sein und freue mich schon sehr“, bereitet er sich und sein Finn Dinghi-Boot für die große Herausforderung vor.
Mit einem Projekt wird Prager übrigens demnächst auch in der Region tätig sein. Gemeinsam mit Gabi Grandl („Spirit of Regions“) wird er im Rahmen des EU-Projektes „DisCover 55“ des Vereins Gefas im Steirischen Vulkanland touristische Angebote für Senioren aus Italien, Finnland, Slowenien und Österreich erarbeiten.

 

Dieser Artikel von von Regina Trummer erschien am 1. März 2016, im Regionalteil der Kleinen Zeitung.

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WM-tauglich: Walter Prager ist seit Jahrzehnten passionierter Segler

Mit 70 Jahren noch zur Segel-WM

Walter Prager verrät in Seminaren nicht nur Rezepte für ein gesundes und sinnerfülltes Älterwerden, sondern lebt sie auch – sehr sportlich.

Vielen in der Region wird Walter Prager noch als Direktor der Tourismusschulen Bad Gleichenberg in Erinnerung sein, von denen er sich 1996 nach nur fünf Jahren jedoch verabschiedete. Um dann als Erwachsenenbildner und Unternehmensberater tätig zu sein. Zwei Berufe von vielen, die der 1945 in St. Veit an der Glan Geborene erlernt und ausgeübt hat: „Ich war unter anderem Koch, Butler des amerikanischen Botschafters in Deutschland, hatte mit meiner leider 1999 verstorbenen Frau Elisabeth ein Restaurant in Klagenfurt, habe die Abendmatura gemacht, Jus und Pädagogik studiert und an Tourismusschulen gearbeitet“, erzählt Prager, den sein Weg als Berater nach China, Dubai, Sri Lanka, die USA oder Pakistan führte.
Im Lauf der Jahre spezialisierte sich der Vater zweier Kinder und mehrfache Großvater – Sohn Walter ist übrigens als Arzt am LKH Feldbach tätig – der heute mit seiner zweiten Gattin Christine in Klöch lebt, auf den menschlichen Alterungsprozess. Er gründete das privatwissenschaftliche Institut „posso“ (steht für positive Selbstentwicklung oder lateinisch „ich kann“), wurde Vorstandsmitglied beim Grazer Verein „Gefas“ (Gesellschaft für aktives Altern und Solidarität der Generationen) und vermittelt in Vorträgen und Seminaren gemeinsam mit „Styria Vitalis“ die Kunst des erfüllten Älterwerdens.

Rezept fürs Jungbleiben

„Mir geht es um das Jungbleiben beim Altwerden. Wesentlich dafür sind Partnerschaft und soziale Beziehungen, täglicher Sport und Bewegung, gesunde Ernährung und mentale Gesundheit durch Kultur und Kreativität“, so Pragers Rezept, das bereits im Alter von 40 Jahren ansetzt.
Ein Rezept, das er nicht nur predigt, sondern selbst auch lebt. So nimmt der dann bald 71-Jährige, seit seiner Jugend passionierter Segler, im Mai an der Finn Masters-Weltmeisterschaft – mit bis dato 350 gemeldeten Booten größte aller Finn-Regatten seit 1952 – am Gardasee teil. „Ich werde der einzige Österreicher unter 26 Teilnehmern in der Gruppe Legend sein und freue mich schon sehr“, bereitet er sich und sein Finn Dinghi-Boot für die große Herausforderung vor.
Mit einem Projekt wird Prager übrigens demnächst auch in der Region tätig sein. Gemeinsam mit Gabi Grandl („Spirit of Regions“) wird er im Rahmen des EU-Projektes „DisCover 55“ des Vereins Gefas im Steirischen Vulkanland touristische Angebote für Senioren aus Italien, Finnland, Slowenien und Österreich erarbeiten.

 

Dieser Artikel von von Regina Trummer erschien am 1. März 2016, im Regionalteil der Kleinen Zeitung.